Radreise vom 03.05. - 23.05.2026 


von


Dresden - Dortmund


Teilnehmer: Sigrid & Ralf 


...wir sind dasVolk !"

Ost-/ West-Story - zwei Räder, ein Plan und ein bisschen Gottvertrauen


Ralf hat geplant - und zwar bis ins letzte Detail.

Wir sind bestens vorbereitet, haben inzwischen den "Profi-Status" erreicht und wissen genau, was wir tun.

Na ja ... meistens.

Jetzt vertrauen wir auf unsere Erfahrung, unseren Veloträumen und natürlich dem Wetter.


Denn so viel Planung muss ja schließlich auch mal gegen ein bisschen Gegenwind ankommen.


Am 3. Mai 2026, frühmorgens, gehts los.

1.Tag - Sonntag, 03.05.2026

Dortmund -- Dresden

6,9 Km - 0,41 Std. - 131 Höhenmeter

"Ticket to happiness"


Vom DFB-Museum bis zur Dresdener Semperoper liegen 6 Stunden.


Aber zurück auf Anfang:

Um 4.30 h weckt uns Ralfs Wecker. Wir frühstücken.

Die Räder incl. der Ortlieb-Packtaschen stehen startbereit in unserem Keller. Es geht los!


Von der Hohen Straße in Dortmund rollen unsere Räder wie von selbst / am DFB-Museum biegen wir links ab. Wir sind am Dortmunder Hauptbahnhof.

Anmerkung: Ralf hatte bereits vor Monaten die Tickets für uns / die Räder besorgt.

Unsere jeweiligen Tagesetappen stehen / alle Quartiere sind gebucht.


Während wir an diesem Morgen mit unseren Softshelljacken das Haus verließen, knallt in Dresden die Sonne auf uns.

Um 6.25 h gehts mit der Deutschen Bahn nonstop nach Dresden.

In drei Wochen werden wir die Elbe elbabwärts fahren / dann gehts über Lüneburg Richtung nachhause.


"Warum radelt Ihr in diesem Jahr in Deutschland, und warum so eine kurze Tour?"

Das wurden wir in der vergangenen Zeit häufig gefragt.

Die Touren der vergangenen Jahre waren ausschließlich im Ausland und recht lange.


Aus persönlichen Termingründen einigten wir uns auf diese Strecke.

Ralf radelte bereits vor einigen Jahre die Elbe aufwärts.


Die Deutsche Bahn ist an diesem Morgen auf die Minute pünktlich.

Die Zugfahrt verläuft für uns / die Fahrräder absolut problemlos.

Bis zum Einchecken im Hotel haben wir noch 2 Stunden Zeit.

Seit unserem letzten Dresden-Besuch ist es schon etwas her.

"Kennen wir uns noch aus / hat sich was verändert," das wollen wir herausfinden.


Dresden erscheint uns an diesem Sonntag recht leer. Das trifft sich gut - so bepackt wie unsere Räder sind.

Vor der Semperoper bietet man uns Tickets für die Abendveranstaltung von "Carmen" an. Wir verzichten.


Auf der Treppe zum Zwinger (in einer schattigen Ecke) lernt Sigrid Oli (einen Dresdener Hobbymaler) kennen.

Gekonnt setzt er die vor ihm liegenden Gebäude in ein Gemälde um.

Dies sei seine Wochenend-me-time.

Auf dem Weg zum Hotel "Holiday Inn" in der Prager Straße buchen wir im Restaurant "Sweet Greece" für 18.30 h einen Tisch.


Der Stress lässt nach: das Zimmer haben wir bezogen / unsere Räder parken in der Hotelgarage / fürs Abendessen ist gesorgt.

"Frühes Aufstehen und Hitze," diese Kombi knocken Sigrid aus / sie legt sich hin.

Ralf läuft erneut durch Dresden.


Impressionen von diesem Nachmittag in Dresden !

Um 18.30 h sind wir beim "süßen Griechen".

Am Nebentisch lernen wir ein Paar aus Göttingen kennen.

Ein ulkiger Typ - mit einer uns bekannten Gestik und Mimik - kommt dazu.

Es ist Rafael und ein "Double" von Udo Lindenberg.


Dieses Lokal in der Dresdener City können wir nur empfehlen.


Die Abendstimmung eignet sich gut für Fotos.

Dieses Foto von uns macht ein armenischer Tourist.


Ob während dieser Tour alles so reibungslos verläuft wie an diesem Tag - wir werden sehen!

2.Tag - Montag, 04.05.2026

Dresden -- Riesa

59,4 Km - 3,58 Std. - 192 Höhenmeter

"what ever you want"


Dieser Tag startet "grau".


Gestern buchten wir im "Holiday Inn" um 8.00 h einen Tisch im Frühstücksraum.

Trotz zahlreicher Gäste: das Buffet lässt keine Wünsche offen. Es sind genug Kaffeeautomaten vorhanden.

Sigrid freut sich insbesondere über ihr Bircher Müsli mit frischem Obst.


Kurz vor 9 h checken wir aus.

Auch hier unser Tipp: Dieses "Holiday Inn" würden wir jederzeit wieder buchen.

Gleich nebenan ist ein ALDI. Vor Abfahrt decken wir uns mit Getränken ein.


Schon recht bald sind wir am Einstieg in den Elberadweg.

Auf dem Weg dorthin sehen wir Bekanntes / erinnern uns an die zurückliegenden Besuche in dieser Stadt.


Ein Beispiel: Vor einigen Jahren liefen wir 2 Halbmarathone in Dresden.

Beim ersten machte das Kopfsteinpflaster der letzten Kilometer Sigrid Probleme.

"What ever you want" von Status Quo dröhnte aus den Boxen / verlieh Sigrid Flügel. Unvergesslich.

Den "Marathonis" für 2026 wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg.

Der "Elbe Radweg" ist sicher / nie langweilig / ein "Paradies" für Foto-Lover.


Durch das Revier (Radebeul) von Karl May radeln wir.

Winnetou war heute nicht zu sehen, dafür aber einige Pedelec-Fahrer.


Bis wir die Porzellanstadt erreichen, leiten uns einige Baustellen auf Umwege.

Unterhalb der "Albrechtsburg" zu Meißen machen wir unsere Mittagspause.



Bis heute wissen wir noch nicht, wem unsere Aufmerksamkeit galt: dieser Burg oder "Mähmet" dem fleißigen Roboter.

Diesen Hinweis aufs Elbcafé sahen wir später.



Den Hinweis "Radfahrer absteigen" ignorieren wir / los gehts.

Nach fast 60 km erreichen wir Riesa.


Die Räder schieben wir durch diese Kleinstadt.

Inzwischen hat Ralf die Zugangsdaten für die Pension "Zentrum Riesa", nah der Einkaufsstraße.


Die Räder parken im Innenhof, wir / unser Gepäck im Dachzimmer.

40 kg Gepäck müssen auch rauf.

Es ist nicht das erste und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass wir diese Konstellation haben.


Im Innenhof stehen Tische und Stühle. Unser Abendessen müssen wir noch besorgen.


Zuerst suchen wir eine Apotheke auf: Pferdebalsam


Anmerkung: Schon seit Jahren "vertrauen" wir dieser Salbe.

Diese fördert die Muskelregeneration und lindert Verspannungen.


Ralf wählt "süß-sauer" / Sigrid Pizza.

Und im Pensions-Kühlschrank finden wir gekühltes Bier.

Ein Radler-Paar aus NRW gesellt sich zu uns.

Er ist Fotograf / sie veröffentlichte bereits 2 Bücher.

Beide haben schon viel von der Welt gesehen.

Ein kurzweiliger und informativer Abend - so wie wir ihn mögen.


Das "Gästebuch in Betonform" gefällt uns / wir tragen uns ein.


Auch an Tag 2 haben wir nicht viel auszusetzen.


Um 22 h heißt es für uns: Gute Nacht in Riesa!

3.Tag - Dienstag, 05.05.2026

Riesa -- Torgau

57,2 Km - 3,48 Std. - 392 Höhenmeter



"Hier ist der Bär los"


Nachts hatte es geregnet.

Unseren "Abfahrtsplan" für heute müssen wir ändern.


Beim frühstücken treffen wir Gerlinde und Dieter erneut / wünschen beiden eine gute Weiterfahrt.


Wer sich für Gerlindes Bücher interessiert:


"Ins Blaue hinein"

"Packtaschenzeit"


Endlich - um 10.30 h: es geht los!

An diesem Morgen ärgert uns nicht nur das Wetter sondern auch die "DDR-Panzerplatten".

Diese Zeitzeugen braucht man als Radfahrer nun wirklich nicht.


Im Ort Strehla wollen wir das Schloss - ein saniertes Wahrzeichen - besichtigen.

Den Anstieg zu dieser Anlage hätten wir uns sparen können. Dieses Castle ist mittlerweile im privaten Besitz.

Also wieder zurück zur Elbe.

Weiter gehts nach Paußnitz, einer kleinen Gemeinde.

Es ist Mittagszeit. Kein Café oder eine Bäckerei in Sicht. Aber eine überdachte Sitzgelegenheit.

Zwei Laugenstangen vom Bäcker in Riesa und Müslisplätzchen vom Dresdener ALDI retten uns.

Obwohl dieses Foto idyllisch ausschaut, wir wollen recht schnell weiter.

Zwischendurch immer mal wieder eine Umleitung.

Das bedeutet an diesem Tag, dass wir die Elbe nicht sehen.

Im kleinen Ort Belgern finden wir die Bäckerei Gäbler.

Kaffee und Teilchen sind richtig gut.

Uns fällt ein Stellengesuch auf.

Auch hier bekommen wir die Bestätigung, dass der "heutige Mensch" zwar gerne Brötchen isst, aber nicht mehr bereit ist, sie zu verkaufen.

Unterwegs suchen wir einen LIDL auf. Heute Abend und morgen früh sind wir Selbstversorger.

Sigrid staunt über die "Handyhalterungen" am Einkaufswagen,

Was ist "scan & go" will sie wissen.

"Sie befestigen Ihr Handy hier, scannen während des Einkaufs ihre Artikel. Und an der Self-Checkout-Kasse zahlen Sie Ihren Betrag," antwortet der blau-gelb-gekleidete Mitarbeiter.

Gut gestärkt machen wir uns auf nach Torgau.

Bergauf gehts zum Schloss Hartenfels.

Im letzten Jahr begegneten wir Bären in Rumänien.

Heute lernen wir "hier" die Geschwisterbären Benno und Bea kennen. Die sind es gewohnt, von Touristen "begafft" - inclusive uns - zu werden.

Wann sieht man auch wasserballspielende Bären?

Wir verlassen die brauen "Wachtmeister" / machen uns auf die Zielgerade.

Für diese Nacht haben wir in einem Torgauer Industriegelände gelegenen Motel ein Mini-Apartment.



Uns gefällt es hier / wir haben genug zu essen / der Ausblick ist sehr "natürlich".


An diesem Abend genießen wir nicht nur die Stille sondern auch unseren selbst gemachten gemischten Salat.

4.Tag - Mittwoch, 06.05.2026

Torgau -- Wittenberg

73,1 Km - 4,52 Std. - 203 Höhenmeter


"Magic Moment"


Müssen wir nun täglich bangen:

"Wie wird das Wetter / werden wir unterwegs nass /wann ist überhaupt Abfahrt?


Wir radeln mit Vollmontur. D.h. wir sind schwarz-gelb unterwegs.


Heute stehen einige Kilometer an. Und bevor wir heute im nächsten  Hotel einchecken, wollen wir "Martin Luther" unseren Besuch abstatten.


Eine dunkle Wolke an diesem Morgen warten wir ab, dann gehts los.


Bereits nach 10 km machen wir eine erste Trinkpause in einer überdachten Hütte.

Das ständige Nieseln nervt.

Tagsüber trägt Sigrid ihre Brille. Das permanente Beschlagen geht ihr mächtig auf den Geist.

Unsere Mittagspause verbringen wir im Schlosscafé "Eberhardine" in Bad Schmiedeberg.

Ein Paar aus San Francisco sitzt draußen, genießt ihre warme Tomatensuppe / passen dabei auf ihre Klappräder auf.

Auch diese beiden Weitergereisten vertrauen dem deutschen Taschenlabel "Ortlieb".

Sie sind auf dem Weg nach Prag.

Von den beiden sehr netten Kellnerinnen erfahren wir das Programm im Schloss Pretzsch.

U.a. tritt bald der Enkel des berühmten deutschen Schauspielers Heinz Rühmann auf.

Wir bedanken uns für den netten Aufenthalt.


Mittagspause machen wir am liebsten, wenn wir bereits mehr als die Hälfte der Tageskilometer absolviert haben.

Das ist heute leider nicht so.


Es geht Richtung Mauken / in Pretzsch setzen wir mit der gleichnamigen Fähre über.

Im Ort Elster sehen wir ein Café, sind gerade dabei unsere Räder zu parken.

Das gefällt der Angestellten überhaupt nicht.

Nach ihrer Maßregelung verzichten wir auf Kaffee und Kuchen.

Zum Schluss sind wir dieser Dame noch dankbar. Sonst wären wir nicht "fremd gegangen".

Die Fleischwurstbrötchen beim benachbarten Metzger sind köstlich.


Kurz vor halb 4 erreichen wir die Lutherstadt.

Vor einigen Jahren waren wir bereits hier. Zu dieser Zeit fanden an der Schlosskirche Renovierungsarbeiten statt.

Heute wollen wir dieses Gotteshaus auch von innen kennen lernen.


Ralf läuft rum, macht Fotos, entscheidet sich gegen einen kostenpflichtigen Besuch.

Sigrid investiert 3 € und "taucht unter".

Man hätte es nicht besser timen können: zu diesem Zeitraum ist Sigrid ganz alleine in der Kirche, die zum UNESCO-Welterbe gehört.

Diesen "magic moment" hält sie fest.

Wir erleben "heute" Wittenberg ziemlich leer.

"Halleluja - warum ist das so," fragen wir uns.


Das "Best Western" in der Altstadt von Wittenberg - in prominenter Lage zwischen dem Luther- und Melanchtonhaus - beziehen wir unser Zimmer. Die Räder parken in der hoteleigenen Tiefgarage.


Unser Zimmer - recht groß - bietet Platz zum Essen.

In der Galerie "Arsenal" besorgt Sigrid alles fürs Abendessen und Frühstück.


Dass wir an 3 Tagen fast 200 km abstrampelten, merken wir beide an diesem Abend.

Gut, dass wir alles haben.


Ralf freut sich auf das CL-Halbfinale zwischen dem FC Bayern und PSG.

5.Tag - Donnerstag, 07.05.2026

Wittenberg -- Walternienburg

17,2 Km - 1,17 Std. - 58 Höhenmeter


"Entertainment for All" (Slogan von Playboy)

Bereits gestern entschieden wir: "Morgen nehmen wir den Zug!"


Die Wetterprognose ist dermaßen schlecht (Regen und Kälte) / und eine Erkältung brauchen wir definitiv nicht.


Bis zur Abfahrtzeit dürfen wir im "Best Western" bleiben.

Über Kopfsteinpflaster (nicht ungefährlich bei Regen) radeln wir zum Wittenberger Bahnhof.


Der erste Zug Richtung Magdeburg - Umsteigen in Roßlau - fällt aus.

Eine Stunde später haben wir Glück.

Am Ticketautomaten erfährt Ralf von einem Radfahrer, dass in Sachsen-Anhalt die Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Ein "Lichtblick" an diesem tristen Morgen.

Die Zwischenzeit verbringen wir im Warteraum.

Sigrids Nachbar hatte wohl kein Problem mit dem Ausfall von Zug 1.


Anmerkung: Diese Zeitschrift, die mit dem Slogan "Alles, was Männer lieben" wirbt, kostet aktuell 12,90 €.


In Roßlau (einem Vorort von Dessau) müssen wir umsteigen.

Und das raubt uns den letzten Nerv.

Erst satteln wir ab, schleppen die Räder von Gleis 1 zu Gleis 2.

Der Folgezug hat etwas Verspätung.

Nach 2 Stationen erreichen wir Zerbst.

Kosten für diese Bahnfahrt = 20,90 €


Unseren Plan, in Zerbst ein Café aufzusuchen, känzeln wir.

Nur ankommen, ist unser Plan.

Im Nieselregen radeln wir bis zum unserem Quartier "Gasthaus zum Fährmann" in Ronney durch.


Wieder verfluchen wir dieses gefährliche "Kopfsteinpflaster", insbesondere bei Regen.


Bis unser Gastgeber da ist, dauert es.

In der Zwischenzeit sind wir total durchgefroren.

Endlich - wir beziehen unser Zimmer.

Ralf stellt die Heizung an.

Sigrid (die so gut wie nie friert) kuschelt sich ins Bett. Vorher "haut" sie sich so ziemlich alles rein, was noch in den Packtaschen ist.


"Ich muss unbedingt mal googeln, was Kälte und Unterzuckerung mit dem Körper machen," nimmt sie sich vor.


Die Erklärung dahinter ist einfach: Nach längerer Belastung sind die Kohlehydratspeicher weitgehend geleert.

Zusammen mit Nässe und Wärmeverlust fällt es dem Körper schwerer, die Temperatur zu halten - deshalb friert man, fühlt sich schlapp und hat Heißhunger.

Später - im gemütlichen Restaurant dieses Fährhauses - genießen wir unsere "Zigeunerschnitzel mit Pommes".

Essen / Preis / Service - wir sind begeistert.


Auch der heutige Abend gehört "König Fußball".

Es geht um was.

Zum Schluss gratulieren wir dem Freiburger FC zum Einzug ins Finale der Europa League.


Dieser Tag war anders geplant. Dennoch sind wir mit "Plan B" zufrieden.


Morgen gehts in die Stadt, die die Gebrüder Kaulitz auf die "Weltkarte" gesetzt haben.

Und das Schönste: wir gönnen uns dort eine kleine Pause.

6.Tag - Freitag, 08.05.2026

Walternienburg -- Magdeburg

54,3 Km - 3,32 Std. - 75 Höhenmeter


"Unser Leben - ein Traum"

"Ihr könnt morgen erst um 8.45 h frühstücken. Vor Euch habe ich eine 25-köpfige Schülertruppe," so unsere Kellnerin am gestrigen Abend.


In der Nacht hatte es geregnet, und dieser Morgen stimmte uns wenig optimistisch.


Erstmal frühstücken wir / Sigrid blättert im Buch "Die große Flut" vom Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt.

Auch Ronney war betroffen - und nicht nur 2013 sondern auch 2002.


"Vier Wochen habe man das Restaurant schließen müssen," so unsere Bedienung.

Keine Einnahmen und ständig die Angst vor einer Wiederholung.

Ihre gute Laune und die Musik von "MDR Sachsen-Anhalt Radio" sind ansteckend.

So gerne hätte wir diese originelle Kellnerin mit ihrer Schiebermütze aufgenommen. Sie war dagegen. Schade!


Es geht los.


Zunächst radeln wir auf den rechten Seite am Ort Barby vorbei.

Auf einmal sehen wir "rot".

Diese lustige Rentnertruppe trifft sich einmal im Monat zum radeln.

Und anschließend isst man im "Fährhaus" Spargel.

Sieh mal einer an - diese Küche beeindruckt nicht nur uns.

Dass der Osten der Republik schöne Schlösser / Kulturgüter hat, ist uns bekannt.

Nicht alle werden saniert / gepflegt - wie z.B. dieses "Schloss Dornburg an der Elbe".

Anmerkung: Derzeit ist dieses Schloss bis voraussichtlich 2028 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.


Da passt doch das nächste aufgenommene Straßenschild.

Sigrid fällt die heutige Etappe extrem leicht. Wenigstens mal eine gute Nachricht.


Unterwegs machen wir mit unseren Rädern einen "Spaziergang durch unser Sonnensystem" - genannt "Planetenlehrpfad".
Anmerkung:

Das Modell bildet unser Sonnensystem im Maßstab von 1:5.000.000.000 ab.

Ein Meter auf dem Lehrpfad entspricht dabei 5 Millionen Kilometern in der Realität.

Die Sonne erscheint als Objekt in der Größe eines Fußballs - und selbst der größte Planet, Jupiter, ist hier kaum größer als ein Golfball.

Die heutige Tagesetappe führt uns erneut über Panzerplatten / entlang der Elbe und um nach Schöneberg zu gelangen , überqueren wir die Elbe.


Hier machen wir bei Kaffee und Kuchen unsere Mittagspause.

Die Gemütlichkeit im "Markt-Cafe" genießen wir / Ralf checkt den weiteren Verlauf der heutigen Etappe / Sigrid schreibt eine Einkaufsliste für die nächsten beiden Tage.

Vom Cafe aus haben wir einen Überblick zum Rathausplatz dieser Gemeinde.

Und am 1.11. d.J. kommt sogar "Der Arzt, dem die Frauen vertrauen" - der Schauspieler / Schriftsteller Sigmar Solbach zur Vorlesung nach Schönebeck.


"Zum 80. Geburtstag einen Baum geschenkt zu bekommen," schöne Idee.

Muss das sein," flucht Ralf.

Auf der Zielgerade nach Magdeburg verbaut uns ein Bauzaun die Weiterfahrt.

Diesen ignorieren wir / radeln durch bis zur Hauptstadt Sachsen-Anhalts.


Auch die geplante Überfahrt mit der Fähre "Buckau" klappt nicht.

Ein Spaziergänger klärt uns auf, dass diese nicht mehr fährt. Ein Hinweisschild sehen wir nirgends.

Auf dem Weg zum Apartment stoppen wir bei LIDL.

Während Sigrid dort ihre Einkaufsliste abarbeitet, entspannt sich bei - nebenan beim "Türken" - beim Çay.


Unsere Magdeburger Nachbarschaft gefällt uns nicht so gut / mit dem Apartment sind wir sehr zufrieden.


An diesem Abend genießen wir "Penne Arrabbiata" mit Salat und einen Primitivo.

"Da hast Du aber einen teuren Wein gekauft," so Ralf.

Mit der LIDL-App kostet dieser Rotwein aktuell 3,99 €.

LIDL lohnt sich eben.


Die Waschmaschine und der Fernseher laufen an diesem Abend.
Wir freuen uns, morgen Magdeburg kennen zu lernen.

7.Tag - Samstag, 09.05.2026

Magdeburg

0 Km


"Wir sind das Volk"

Unser erster Bonustag steht an.

Die Fahrräder stehen sicher / unsere Schmutzwäsche ist erledigt / los gehts am Morgen.


Und ausgeruht sind wir auch.

Liegt es auch vielleicht daran, dass wir in getrennten Zimmern schliefen?


Mit der Linie 2 fahren wir bis zur Haltestelle "Domplatz".


Unser erstes Fotomotiv an diesem Tag ist ein "Relikt" aus diktatorischen Zeiten, mit direktem Blick auf den Dom.


"Wir sind das Volk" war der zentrale Ruf der Friedlichen Revolution 1989.

Er stand für das neue Selbstbewusstsein der Bürger und den Protest gegen das SED-Regime in der DDR.


Dem Wahrzeichen Magdeburgs - der Dom - widmen wir unseren ersten Besuch.

Wie so oft auf unseren Reisen zünden wir auch heute eine Kerze an.

Bei diesen Gelegenheiten gedenken wir unseren verstorbenen Eltern / Freunden / Weggefährten.

 "Herzlich" empfängt uns Magdeburg !!!

 Unser Motto für diesen Tag:

"Planlos geht der Tag los"


Auf dem "Alten Markt" ordert Sigrid bei Tchibo 2 Kaffee.

Plötzlich bemerken wir beide, auf welchem Platz wir uns gerade aufhalten.


Auch der Tchibo-Verkäuferin merkt man gleich an, wie es sie bewegt, auch noch noch mehr als 500 Tagen darüber zu sprechen, was am 20.12.2024, um 19.02 h, hier passierte:


"Die Todesfahrt von Magdeburg" - berichtet u.a. die BILD.


Gedenktafeln verteilen sich rund um diesen Marktplatz.

Diese steht für alle Opfer und Betroffenen dieser Amokfahrt.

Auf diesem - direkt am "Magdeburger Reiter" lernen wir etwas später einen Jogger kennen, der sein samstägliches Laufprogramm absolviert - den Trail "Denkmäler in Magdeburg".

Finden wir cool / kommen mit ihm ins Gespräch.

Michael (sein Name) ist gebürtiger Magdeburger / erklärt uns seine Stadt.

Auch bei ihm ist "dieser" Dezemberabend 2024" noch sehr präsent.

Schön, Dich kennen gelernt zu haben.

Über Instagram bleiben wir sicherlich in Kontakt.


Anmerkung zum "Trail Magdeburg"

Sehenswerte Laufpunkte sind: Magdeburger Reiter, Kloster Unser Lieben Frauen, Elbufer und Sternendenkmal.

Unterwegs lernen wir die Partnerstädte Magdeburgs kennen.


3 davon kennen wir bereits!

(Braunschweig, Le Havre und Sarajevo)

Weiter gehts zur Johanneskirche.

"Was ist denn hier los," fragen wir uns beim Anblick festlich gekleideter Menschen.

Zuerst denken wir an eine Hochzeit. Es ist die Jugendweihe.


Für uns gehts 275 Stufen rauf - einmal Magdeburg von oben sehen.

Beim Runterlaufen hören wir den Song von Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York".

Sigrid will wissen, warum "dieser" Song.


"Dieser Klassiker wird in jedem Jahr gespielt / mitgesungen."

Die Begründung dafür: er eignet sich gut als feierlicher Rahmen / steht sinnbildlich für Lebensträume und Neuanfänge.


Sigrid spricht eine Gruppe an: "Wer von Euch war schon mal in New York?"

Bisher niemand.

"Ich fliege bald nach Orlando, um eine Freundin zu treffen, die in Disneyland jobbt," teilt ihr eine Jugendweihin mit.

Schön, dass für diese Menschen die Welt "offen" steht.


"Lass uns den Kuchen im Apartment essen," schlägt Ralf am Nachmittag vor.


Während unseres Schnelldurchlauf haben wir viel von/über Magdeburg gesehen / gehört.

"Magdeburg scheint eine Touristenstadt zu sein," denken wir beim Anblick mehrerer Reisegruppen.

Liegt´s am "Hundertwasser"-Haus, den zahlreichen historischen Stätten, dem imposanten Dom, am Handballverein oder an "Tokio Hotel"?


Uns hat die Stadt gut gefallen.

Mit der "2" gehts zurück. Sigrid steigt 2 Stationen eher aus / besorgt was zum Kaffee.


Den Rest dieses Tages verbringen wir mit Organisatorischem.

Obwohl diese Tour perfekt vorgeplant ist - Ralf überlässt so gut wie nichts dem Zufall.

8.Tag - Sonntag, 10.05.2026

Magdeburg -- Tangermünde

76,1 Km - 4,40 Std. - 208 Höhenmeter

"hex hex"


Heute ist Muttertag / der Himmel ist blau / die Prognose für unseren 8. Tag ist gut.

Bereits um 8.30 h machen wir uns - nach einem reichhaltigen Frühstück - auf unseren Weg.


"Was ist denn hier los," fragen wir uns an diesem Morgen entlang des Elbufers.

Zahlreiche Hobbysportler sind bereits auf ihren Beinen.


Mit Jens, einem sportlichen Polizeibeamten, kommen wir ins Gespräch.

"Danke für das angenehme Gespräch / dieses Foto."

Auf die andere Seite müssen wir hin: dafür überqueren wir die Jerusalembrücke.


Unterwegs treffen wir diesen weißen Schwan.

Ein Highlight dieser Etappe steht an: die Trogbrücke mit dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg


Anmerkung: Diese Trogbrücke ist eine riesige Wasserstraßenbrücke, die den Mittellandkanal über die Elbe führt, Schiffe über den Fluss transportiert und mit 918 Metern die längste Kanalbrücke der Welt ist.

Der Vorteil ist: Schiffe sparen sich einen 12 km langen Umweg über die Elbe und sind unabhängig von deren Wasserstand.


Für dieses "Meisterwerk der deutschen Ingenieurskunst" nehmen wir uns Zeit.

Auf unserem Weg nach Tangermünde setzen wir mit der Motorfähre "Rogätz" über. Wir sind dann auf der richtigen Seite nach Tangermünde und müssen keinen Umweg fahren.

Unterwegs aufgenommen - schön, dass das Schalker Urgestein nicht vergessen ist und Sigrids "Muttertagsfoto 2026".

Zeit nehmen wir uns auch für das "Muttertags"-Kaffeetrinken in Kathrins Café in Bittkau.

Während wir "hier" so entspannt unseren sonntäglichen Kaffee genießen und rumdaddeln, bemerkt Sigrid, dass "unser" Magdeburger Jogger uns auf Instagram folgt.


Kurz vor 16 h checken wir in der "Pension Luisenhof" in Tangermünde ein,

Während unserer Radreise Türkei - Dortmund übernachteten wir bereits dort. Ob man sich an uns erinnert?


Schnell Zimmer beziehen und duschen.

An den Charme von Tangermünde können wir uns noch gut erinnern.

Wir wollen Erinnerungen auffrischen / essen gehen - los geht's.

Fragt man Google: Ist Tangermünde schön, bekommt man folgende Antwort:

"2019 kürte das Reiseportal Travelbook diese Kleinstadt zur schönsten Kleinstadt Deutschlands."

Erst buchen wir einen "table for two" im Restaurant "Neustädter Platz" / dann laufen wir Straße für Straße ab.


Beim ersten Durchlaufen schauen wir uns an / können nicht glauben, was wir gerade gehört haben.

Ralf läuft erneut durch - hört selbst:

Tangermünde ist an diesem Sonntag Abend recht leer.

Vielleicht liegt´s daran, dass gestern und vorgestern das "Grete-Minde-Fest" stattfand.


Anmerkung: Dieses mittelalterliche Spektakel erinnert an die historische Tragödie der vermeintlichen Brandstifterin Grete Mende, die im 17. Jahrhundert als "Hexe" verurteilt / lebendig begraben wurde.


Wir bedauern, einen Tag später hier angekommen zu sein.


Die Tageskilometer und die Wärme stecken uns in den Knochen. Nach dem Abendessen gehts zum "Neustädter Platz".

Leider - wie auch vor 2 Jahren - ist in dieser Pension das WLAN miserabel.

Um 21.30 h ist der "Muttertag 2026" für uns vorbei.

9.Tag - Montag, 11.05.2026

Tangermünde -- Havelberg

41,7 Km - 2,42 Std. - 94 Höhenmeter


"Abwechslung ist die Seele des Lebens" (Zitat Otto von Bismarck)

Da die Wetterprognose für heute schlecht ist, hat Ralf noch gestern Abend die heutige Etappe geändert.

Auf Sightseeing verzichten wir / es geht durch bis Havelberg, unserem heutigen Zielort.


Beim Frühstück lernen wir zwei Berlinerinnen kennen. Zu Muttertag gönnten sie sich ein Wochenende mit der Bahn in Tangermünde. Beide sind von dieser mittelalterlichen Stadt sehr angetan.


Um 10.30 h sitzen wir immer noch im Biergarten der Tangermünder Pension.

Da wir heute nicht so viele Kilometer haben, sehen wir es ganz entspannt.
Im Regen gehts dann doch los.

Im Ort Schönhausen müssen wir unbedingt das Geburtshaus von Otto von Bismarck besuchen.

Leider hat das Museum montags geschlossen.

Zum rumlaufen und fotografieren reicht unser Besuch dann doch noch.

Den Rest dieser Strecke radeln wir bei Regen.


Über jede Ablenkung sind wir dankbar.

Unterwegs telefoniert Ralf mit unserer Havelberger Vermieterin / fragt an, ob wir 2 Stunden eher einchecken können.


"Gut, dass wir vorgebucht haben," denken wir bei diesem Schild.


Unser Apartment ist gemütlich und liebevoll eingerichtet.


So richtig schmutzig und durchgefroren, kümmern wir uns erst mal um uns: heiß duschen / Waschmaschine anstellen.

Sigrid läuft zum 500 m entfernten NETTO / macht unterwegs noch paar Fotos - das war's"!


Bis wir morgen früh auschecken, wollen wir dieses Apartment nicht mehr verlassen.


Annett Louisan wurde in Havelberg geboren. Sigrid entscheidet sich im Instagram-Post für ihren Song

"Over the Rainbow".

Passt doch?

10.Tag - Dienstag, 12.05.2026

Havelberg -- Perleberg

51,4 Km - 3,45 Std. - 98 Höhenmeter


"Ich muss durch den Monsun, hinter die Welt, ans Ende der Zeit, bis kein Regen mehr fällt ..." (Song von Tokio Hotel)


Um 9 h endet unsere "Havelzeit".


Diese Pension können wir nur empfehlen.

Wir mögen es, wenn Vermieter ein Herz für ihre Gäste haben.


Gerne trägt sich Sigrid in das Gästebuch ein.

Heute radeln wir entlang der Elbe und Havel / manchmal lässt sich sogar die Sonne blicken.


Eine erste Pause steht an.

Hier lassen wir so richtig unseren Frust raus / stellen diese Radtour in Frage.

Vielleicht ist unsere miese Laune dem schlechten Wetter derzeit geschuldet.


Ein Highlight dieser Strecke soll das Storchendorf "Rühstädt" sein.


Ein Englischkollege von Sigrid hatte ihr diesen Ort wärmstens empfohlen - auch als Ort der Gemütlichkeit.


An diesem Dienstag hat "hier" nichts auf.

Enttäuscht radeln wir weiter

Gott sei Dank sieht Ralf den Hinweis auf ein Radlercafé.

Die Zauntür ist geschlossen. Wir klingeln dennoch.

Die Inhaberin, Frau Zander, begrüßt uns freundlich / verwöhnt uns mit selbstgebackenem Kuchen und dem leckersten Kaffee seit langem. Sigrid schwärmt heute noch davon.

Frau Zander hat nicht nur dieses Café.

Sie hat noch einen Hofladen und 4 Apartments.

Bei Interesse: www.ferienhof-zander.de


An diesem Tag wechseln wir nicht nur das Bundesland sondern auch den Fluss: von der Elbe zur Havel.

Sigrid lernt Wittenberge kennen. Ralf war bereits dort.

Hier machen wir ein paar Fotos.

Anmerkung: Wer kennt sie nicht - die schwarzen Singer-Nähmaschinen.

Wittenberge wurde seinerzeit der größte Standort zur Produktion von Haushaltsnähmaschinen in Europa.

Mittlerweile steht alles still / leer.

Eine Berliner Investorengruppe möchte sich dieser Industriebrache annehmen und neben Co-Working-Arbeitsplätzen auch Hotels und Kulturangeboten ansiedeln.

Bei dieser Gelegenheit: 2027 wird Wittenberge Austragungsort für die Landesgartenschau.

Gerade noch geschafft: Um 15 h beziehen wir unser Apartment in Perleberg.



Die Räder sind nebenan untergebracht / die Packtaschen sind in der Wohnung und plötzlich: es schüttet!


Das Beste: dieses Apartment ist riesig und wird bis zum Ende dieser Radreise die beste Unterkunft sein.

Im benachbarten "Ernstings" erwirbt Sigrid einen Regenschirm aus dem SALE.

Dieser bringt sie trocken zum Einkaufsfilialisten "PENNY".


"Lass doch die Welt da draussen untergehen!"

Wir lassen es uns mit Nudeln, Hühnchenfleisch mit Jägersauce, Krautsalat und Rotwein so richtig gut in unserer Wohlfühloase gehen.


Wie so oft unterwegs - auch hier "sendet" der Fernseher ausschließlich Netflix.

11.Tag - Mittwoch, 13.05.2026

Perleberg -- Neu Kaliß

58,9 Km - 3,57 Std. - 96 Höhenmeter


"Die gute alte Zeit"

Auch das beste Apartment hat so seine Tücken - in diesem Fall war's die Kuhle im Doppelbett.

In der Nacht entschied sich Ralf für die Couch.

Gerne wären wir in diesem gemütlichen Nest geblieben: der Blick nach draußen verspricht nichts gutes.

Wir machen uns auf den Weg.

Häufig suchen wir Unterschlupf unter Bäumen, während um uns die "Welt untergeht".

PS: in den nächsten Tagen sollte es noch schlimmer kommen!


Mittags radeln wir durch den Ort Karstädt. Eine Dame wünscht uns eine gute Fahrt.

Kommt nicht oft auf dieser Tour vor. Das sind wir anders gewöhnt.


Einige Impressionen von unterwegs.

Unsere Mittagspause verbringen wir in im 2.000 Einwohnerort Lenzen.


Heute haben wir eine recht außergewöhnliche Unterkunft:

Diese hat einen Herbergscharakter und befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgelände.

Das Gartentor ist leicht zu öffnen / unser Schlüssel befindet sich in einer Box.

Natürlich ist auch heute unser bescheidenes Zimmer ganz oben.

In der Gemeinschaftsküche verstauen wir unsere Lebensmittel.


Während Sigrid neugierig ist, sich die Anlage anschaut, macht es sich Ralf in der "Ahnengalerie" im EG gemütlich.


Was macht diese Wohnanlage so außergewöhnlich:

1799 wurde hier die erste Papiermühle erricht. Nach 1945 wurde sie demontiert, war während der DDR-Zeit ein volkseigener Betrieb. 1992 Übernahme die Firma Melitta (Fertigung großer Rollen Kaffeefilterpapier und Tapetenvliese).

Und Ende März d.J. endete hier nach mehr als 225 Jahren die Papiermachertradition.

Begründet wird dies mit einem starken Absatzrückgang / schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Viel Abwechslung an diesem Abend haben wir hier nicht.


Mit den Rädern fahren wir zum Kebab-Imbiss "Fatih".

Während Ralf unsere Döner bestellt, macht Sigrid im "NETTO" Einkäufe.

Im Einkaufsbeutel landet u.a. ein Angebotspack Socken. Die Temperaturen wollen einfach nicht steigen.


Dass wir hier keinen Luxus erwarten durften, war uns bekannt. Aber ein Föhn wäre schön gewesen.

So werden mal an diesem Abend keine Haare gewaschen.


Dafür sind unsere Packtaschen dran.


Gut, dass wir unsere E-books dabei haben.


Da die nächsten beiden Tage herausfordernd sind, genießen wir / unsere Beine diesen Abend ohne körperliche Anstrengung.

12.Tag - Donnerstag, 14.05.2026

Neu Kaliß -- Schnakenbek

77,1 Km - 4,58 Std. - 310 Höhenmeter


"Der Kaffee, den man am Duft erkennt"

Wenn man (wie heute Nacht) direkt unterm Dach wohnt, hört man jeden Regentropfen.

Und heute Nacht war das ein wahres Tropfenkonzert.


Gefrühstückt wird im Gemeinschaftsraum.

Sigrid will Kaffee kochen / sieht eine volle Kanne und niemanden, dem sie gehören könnte.

"Schön, dass Ihnen mein Kaffee schmeckt," begrüßt uns einige Minuten dann unsere Nachbarin freundlich.


Es ist uns peinlich / aber dieser Kaffee schmeckt vorzüglich.

Diese Dame wohnt in Meck-Pom, ist mit ihrem Auto unterwegs und outet sich als Liebhaberin von Natur und Landschaft.


Es ist Zeit, uns von dieser Lady und dieser Herberge zu verabschieden.


Nach wenigen Kilometern (Sigrid mit neuen Socken) rüstet Ralf klamottentechnisch nach.

Ca. 1 Stunde nach Start erreichen wir das Bundesland Niedersachsen, genauer den "Kreis Lüneburg".


Unsere Regenponchos kommen zum Einsatz.

"Heben Sie nicht ab," ruft uns ein entgegenkommender Radfahrer zu, als gerade ein Windzug durch unsere Schutzkleidung geht.


Es ist Vatertag, und uns begegnen Väter mit Bierwägen oder Fahrrädern.

Die werden auch heute nicht nur von innen nass.


"Warum soll man bei diesem Schietwetter den Humor verlieren," denkt sich Sigrid, kramt ihren neuen Schirm raus / fährt als "Pan Tau" unterm Deich entlang.

Einem Vater, der mit seinem Sohn mit Schüppe und Eimer unterwegs ist, ruft Sigrid zu: "Schönen Vatertag!"

Seine Antwort: "Ihnen auch!" Wir schmunzeln.


Unterwegs auf weiter Flur - es fängt an zu hageln.

Sigrid war bisher nicht bewusst, dass Hagelkörner so weh tun können.


"Dürfen wir uns in Ihrem Schuppen unterstellen?", fragt Sigrid bei einem Eigenheimbesitzer nach.

Dieser hatte uns bereits aus seinem Wohnzimmerfenster gesehen / Mitleid mit uns gehabt.

Er lässt uns / wir nutzen dies schamlos 30 Minuten aus.

Um 12.25 h setzen wir in Neu-Darchau im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit der Fähre "Tanja" über.

Den nächsten Regenschauer überstehen wir trocken im "Eiscafé Mancini" in Blenkede.

Für 2 Stück Kuchen wollen wir keine 10 € zahlen. Wir ordern ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte und zwei Gabeln.

Ralf wählt Kaffee / Sigrid Kakao mit Sahnehäubchen. Der "Energietank" für diesen Nachmittag muss gefüllt werden.

Und erneut suchen wir einen Unterschlupf - finden diesen in einem Bushaltehäuschen auf dem platten Land.

Inzwischen ist es 16 Uhr - eine Zeit, in der wir normalerweise längst eingecheckt haben.

Aber heute nicht.

Den besten Blick auf die Oldtown von Lauenburg hat man beim Überqueren der Elbebrücke.

Eine Seite ist gesperrt. Ein konzentriertes Überqueren an diesem Feiertag ist angesagt.

Die Stadt Lauenburg wirbt für "bunte Fachwerkhäuser, historische Dampfschiffe und wunderbare Weitblicke auf die Elbe".

Leider können wir für heute mit keinen Fotos dienen.

Diese Altstadt ist voller Kopfsteinpflaster. Wir steigen ab / schieben unsere Räder durch.

Und nicht genug dieser Schikanen: Um auf die Straße zu unserem Zielort zu gelangen, schieben wir die Räder gesamt Gepäck eine 15-prozentige Anhöhe rauf.

"Gut, dass ich diesen Kakao getrunken habe," denkt sich Sigrid.


Unsere Unterkunft liegt ca. 5 km von Lauenburg in der überschaulichen Gemeinde Schnakenbek.

Das Zimmer ist klein / das Bad teilen wir uns mit weiteren Gästen.

"Ist ja nur für eine Nacht," schlussfolgern wir.

Bereits gestern Abend hatten wir beim griechischen Restaurant "Hermes" einen Tisch reserviert.

Jeweils 1,5 km laufen wir bis zu diesem "Griechen", der im Internet gute Rezessionen hat.


Um 21 h sind wir happy, zurück zu sein.

Die Strapazen dieses Tages merken wir deutlich.


Bevor an diesem Tag das Licht ausgeht, checkt Ralf die Wetterdaten für den morgigen Tag.

Trotz vieler Kilometer freuen wir uns morgen auf die "Rote Rosen"-Stadt und auf unseren Besuch bei guten Freunden.

13.Tag - Freitag, 15.05.2026

Schnakenbek -- Soltau

88,9 Km - 6,06 Std. - 440 Höhenmeter


"Freunde für´s Leben"

Das Etagenbad ist zu "unserer Zeit" frei.

Um 8.30 h und bei 5 Grad verlassen wir Schnakenbek.

Zurück gehts zunächst nach Lauenburg.


Wieder müssen wir diese "Baustellen"-Brücke überqueren.

Ein uns überholender Autofahrer motzt Ralf an. Seine Respektlosigkeit können wir leider nicht nachvollziehen.

Auf einem Bürgersteig später "schießen" wir unser Foto.

An diesem Vormittag überqueren wir den Elbe-Seiten-Kanal.

Bei der "Bike Company" pumpt Ralf an beiden Rädern je 1,2 ATÜ Luft nach.

"Das müsste bis nach Hause reichen," so Ralf.

So schön: bei herrlichem Wetter erreichen wir Lüneburg, eine Stadt, die wir sehr mögen und wo Sigrid vor mehreren Jahren als Komparsin bei "Rote Rosen" mitwirkte.


Durch die Altstadt / den Stint schieben wir die Räder.

Das gute Wetter nutzt das "Rosen-Team" an diesem Tag für einen Außendreh.


Bei "Junge - die Bäckerei" (unweit des schönen Rathauses) genießen wir unseren Kaffee / verfolgen das rege Treiben an diesem Freitag.

Was danach kommt, ähnelt einer Bergetappe.

Circa 33 km haben wir erst hinter uns / es ist heiß / wir werden erwartet / wir sind ziemlich platt.

Also - Daumen raus in Amlinghausen!

Sofort hält ein roter Sprinter mit einem netten Handwerker. "Ich darf Sie leider nicht mitnehmen!"

Unser Glück versuchen wir weiter / vergebens.

Ein Vorteil hatte diese 30 minütige Pause: sie tat uns gut / wir sind bereit für die restlichen mehr als 55 Kilometer.

Unser Gastgeber bekommen Kenntnis davon.


Der Radweg verläuft direkt neben einer befahrenen und gerade verlaufenden Bundesstraße.

"Unser" Radweg wurde der Natur angepasst / es geht rauf und runter.

Warum man solche Radwege baut, können wir überhaupt nicht verstehen, zumal die Straße eben verläuft.


Endlich! Um 17.20 h schellen wir bei Sigrid und Dieter in Soltau an,


"Wo bleibt Ihr? Wir haben Euch eher erwartet," unsere Wiedersehensbegrüßung.

Dass wir diese Etappe durchgezogen haben / in den letzten 2 Tagen mehr als 170 km geschafft haben, macht uns stolz.

Einfach im Garten sitzen, was trinken und quatschen - mehr wollen wir an diesem Abend eigentlich nicht.


"Heute ist Late Night Shopping im Outlet, hast Du Lust," fragt Sigrid die andere Sigrid, während wir auf unser Wiedersehen anstoßen.


Anmerkung: Sigrid hatte Sigrid und Dieter während des "Rote Rosen"-Komparsendrehs vor etlichen Jahren kennen gelernt.

Mittlerweile ist auch Ralf mit beiden befreundet. Wir versuchen uns - trotz der Entfernung - regelmäßig zu treffen


"Na klar! Wann gehts los," Gegenfrage von Sigrid.


Für S + S gehts zum Soltauer Outlet auf Schnäppchenjagd.

Währenddessen unterhalten sich Ralf und Dieter über dessen aktuelles Projekt "seine Ahnenforschung".

Dank verschiedener Online-Datenbanken und Künstlicher Intelligenz hat Dieter bereits beachtliche Erfolge erzielt.


Um 23 h endete für uns vier dieser Tag.


Obwohl wir beide mittlerweile Ende 60 sind: "Wir können's immer noch!"

Stolz schlafen wir ratzfatz ein.

14.Tag - Samstag, 16.05.2026

Soltau

0 Km


"Wenn die Angst niemals weggeht, kann man sie genauso gut mitnehmen und ihr die Welt zeigen" (aus "Der Auszug" von Mariana Levy)

Der Frühstückstisch ist reich gedeckt / unsere Wäsche flattert farbenfroh zum Trocknen im Garten.


"Ich hab uns für heute Abend zum Karaoke angemeldet," so Dieter an diesem Morgen.

"Das hört sich fantastisch an," denkt rasido-Sigrid.


Über Nacht haben sich unsere Beine erholt.

Den Vormittag verbringen wir gemeinsam im samstäglich gefüllten Soltau.


Hier schmunzeln wir / kennen derzeit noch nicht einmal den aktuellen Spritpreis.


Unterwegs lernen wir Freunde von unseren Freunden kennen.

Wir erzählen, was wir am Abend vorhaben.

"Da sind wir dabei," so die Antwort von Martina und ihrem Mann.

Am Nachmittag wird der Grill angeschmissen!

Und tatsächlich - an diesem Abend sitzen wir zu sechst im "Dates".

"The stage is yours," denkt Sigrid und schnappt sich als erste das Mikro.


Viele Soltauer "Gesangstalente" ziehen nach.

Es macht riesigen Spaß / ein Song nach dem anderen.


Zum Schluss genehmigen sich die Damen noch ein Eierlikörchen: "Das Leben muss ja irgendwie weitergehen".


Und weiter gehts auch am nächsten Morgen.

15.Tag - Sonntag, 17.05.2026

Soltau -- Celle

47,6 Km - 3,02 Std. - 161 Höhenmeter


"Ohne festen Wohnsitz"

Wenn es auch so schön ist/war - irgendwann ist Zeit für "time to say goodbye".

Das nächste Mal sehen wir uns in Dortmund / vielen Dank für dieses Wochenende und für Eure Freundschaft.


Sigrids Nacken schmerzt.

Möglich, dass sie sich gestern Abend im "Dates" Zugluft zugezogen hat.

So viel schon mal vorweg: bis zum Ende dieser Tour werden sie diese Schmerzen noch ärgern.


Die Fahrt entlang der B3 verläuft an diesem Morgen gut.


Leider ist es an diesem Vormittag noch zu früh, an diesem Diner unsere Pause zu machen.

Einen Fotostopp / Gedenkpause machen wir am 2. Weltkrieg-Friedhof "Bücklingen 1939".

Weiße Gräber erinnern an 2.401 Leben / Schicksale.


In einem kleinen Safe im Eingangsbereich liegt recht versteckt ein Gästebuch.

Für Sigrid ist es eine Pflicht uns dort einzutragen.

In Bergen - die Hälfte dieses Tagesetappe ist geschafft - machen wir im "Café am Museum" unsere Mittagspause.

Natürlich gibts bei uns an einem Sonntag Kaffee und Kuchen.

Wir veröffentlichen in unseren WhatsApp-Status dieses Foto / fragen die Community nach deren Tipp.

Die meisten trauen uns "Ohne festen Wohnsitz" zu.

Der zuvor besuchte Friedhof und der Ort Bergen - das kann kein Zufall sein.

Richtig: nur 7 km südlich von Bergen befindet sich die Gedenkstätte Bergen-Belsen.


An diesem Sonntag will die Sonne nicht rauskommen.


Ralf schwärmte Sigrid seit seinem Aufenthalt in Celle von dieser Stadt vor.

Um 15.30 h checken wir im "Intercity Hotel" - unweit der Altstadt - ein.


Diese malerische Altstadt wollen wir nicht warten lassen. Unsere Handys sind auf "100 %" - los gehts.

Liegt´s am trüben Wetter / am Sonntag Nachmittag - wir erleben Celle ziemlich leer.

Hat auch was Gutes - man sieht keine fremden Personen auf den Fotos.


Impressionen aus Celle - der 67.000 Einwohnerstadt mit über 400 Fachwerkhäusern und dem "Celler Schloss"

Auch in Celle fragen wir uns: Warum müssen Billigläden solche historischen Innenstädte verschandeln?

U.a. gefallen uns die "Sprechenden Laternen" - die wie folgt funktionieren:

Erst wenn sich ein Passant in die Mitte der 5er Gruppe stellt, werden diese durch einen Ultraschallsensor aktiviert und über einen Computer gesteuert. Jede Laterne ist mit einem Lautsprecher versehen.

Wir lernen die Oma Lilo - gesprochen von Lilo Wanders - mit einer Kurzgeschichte kennen.


Was wir nicht erleben: Am Abend schaltet das System in den Begrüßungsmodus um, trällert kleine Gute-Nacht-Lieder oder gibt Wegbeschreibungen.

So eine schöne Idee!

Im "argentinischen Steakhouse" in der Bundesstraße lassen wir es uns an diesem Sonntagabend richtig gut schmecken.


Trotz schlechtem Wetter: so einige Glücksmomente kamen schon an diesem Tag für uns zusammen.

16.Tag - Montag, 18.05.2026

Celle -- Hannover

49,6 Km - 3,28 Std. - 175 Höhenmeter


"Wo bist Du?"

Nach 2 Wochen auf diese Weise unterwegs zu sein, haben wir uns längst an den Packtaschen-Alltag gewöhnt.

D.h. morgens packen wir zusammen, strampeln bei allen Wetterlagen, sammeln Impressionen, am Nachmittag checken wir ein.

Dennoch: jeder Tag ist anders!


An diesem Morgen schmeißt Ralf den Gaskocher für Kaffee an.

Gefrühstückt wird im Zimmer.

Die Radwege aus Celle raus gefallen uns.

"Wo bleibst Du?"

Ralf, der nicht nur ständig die Route auf seinem "Garmin" verfolgt, tut dies auch im Rückspiegel mit Sigrid.

Und diese hängt an diesem Vormittag einige 100 Meter hinten dran.


Ein zweites Frühstück muss her.

An der Backtheke vom EDEKA in Ehlershausen besorgt Sigrid Kakao und was zum essen.


Man sollte immer auf den Körper hören.

Nach dieser Pause läuft es auch bei Sigrid wie geschmiert!

"Wie schön doch Niedersachsen ist," ist unsere Meinung an diesem Tag.

Unterwegs lernen wir Klaus aus Rheinland-Pfalz kennen.

Er ist im Vorruhestand / ist auf dem Weg Freunde, Kommilitonen und Familie zu besuchen. Und das mit seinem Fahrrad.

Ist doch eine gute / kostengünstige Idee.


Durch diesen Rheinland-Pfälzer lernen wir "1Nite Tent" kennen - quasi wie "Couchsurfing" - nur mit Zelt.

Reisende, Wanderer oder Radfahrer können dort unkompliziert private Grundstücke oder Gärten finden, um für genau eine Nacht legal ihr Zelt aufzuschlagen.

Wer einen Instagram-Account hat: @1nitetent

Die Mittagspause machen wir auf einer Bank in Altwarmbüchen, unweit des gleichnamigen Sees.

"Google Maps" ist ein wahres "Sehenswürdigkeiten-Paradies".

So finden wir unterwegs diese Gedenkstätte.



Anmerkung: Dieser Rahmen erinnert an die Sinti, die in der Zeit des Nationalsozialismus in einem hiesigen Sammellager interniert wurden / nach Auschwitz-Birkenau deponiert werden.

"Bevor wir im Hotel einchecken, lass uns zum Welfenschloss radeln," schlägt Ralf vor.

Gesagt / getan,

Nur an diesem Platz befindet sich nicht dieses Schloss sondern die "Leibnitz Universität".

Dieses Gebäude gehört zum Besitz des Landes Niedersachsen.

Auf dem Weg zu unserem Hotel fallen uns ziemlich viele wunderschönen Altbauten auf.

Geschafft: Um 16 h sind wir am "Price by Radison" - unserem citynahen Hotel / unweit vom Hauptbahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Gleich beim einchecken buchen wir unser Frühstück für den nächsten Tag.

So viel vorweg: Wir werden nicht enttäuscht sein.


90 Minuten brauchen wir zum einrichten / Geräte aufladen / entspannen.


Wir beide waren bereits - jeweils an einem Nachmittag - in Hannover.

"Lass uns mal sehen, was diese Stadt zu bieten hat," - los gehts.

Der Vorplatz des Hauptbahnhofs ist bestückt mit weißen Zelten.

Um das "Ernst-August-Denkmal" ist derzeit die Genussmeile "Vita Italia" aufgebaut.


Beim Anblick des Karussells denken wir an unsere Frankreich-Radtouren.

In jedem größeren Ort steht ein Karussell.

Auch in Hannover steckt an diesem Tag ein "kleines Stückchen Frankreich".

Noch haben wir Glück mit dem Wetter - aber wie lange noch?


Ralf hatte bereits im Hotelzimmer ein asiatisches Restaurant favorisiert / ausgesucht.

Kaum sitzen wir im "Pho3mien" schüttet es.


Den Abend verbringen wir mit den "RTL-Bauern". Bis zum Schluss schaffen wir es nicht mehr.

Das Bett ruft!

17.Tag - Dienstag, 19.05.2026

Hannover -- Hameln

56,0 Km - 3,58 Std. - 385 Höhenmeter


"Salbei, Dalmei, Adomei" (Zauberspruch vom schrulligen Magier Catweazle)

"Wenn wir doch jeden Tag so ein reichhaltiges / leckeres Frühstück haben könnten?"

Schwer begeistert sind wir von unserer ersten Mahlzeit des Tages / packen uns noch 2 belegte Brötchen für unterwegs ein.

Auch bei unserem nächsten Hannover-Besuch: Das "Price by Radison" würden wir jederzeit wieder buchen.


Endlich: Sigrid fährt "kurz" - wird auch langsam Zeit. dass wir gutes Wetter haben.


Beim ersten Fotostopp - wir sind noch in Hannover - parken unsere Räder in der Karmaschstraße / wollen kurz für Fotos die Straßenseite wechseln / uns u.a. mit Trixi und ihrem Mann unterhalten, die sehr an unseren Radreisen interessiert sind.

"Catweazle" hat was dagegen.

Er nuschelt irgendwann von Zigarette.

Da wir keine Raucher sind, können wir nicht weiterhelfen.

Dies oder ob er was gegen zivilisierte Radfahrer hat - wer weiß?

Er kommt auf Sigrid zu / "bedroht" sie mit einem Silberlöffel.

"Du hast 2 Minuten. Dann macht ihr einen Abgang," seine kampflustige Ansage.

Dieser ungepflegte Mensch wechselt die Straßenseite / lässt seinen Frust an E-Scootern aus.

Irgendwie verwunderlich - in dieser Straße scheint man ihn zu kennen / lässt in zufrieden.


Schade, dass diese Begegnung auch zu unserem Hannover-Besuch dazu gehört.

Dem alten und neuen Rathaus Hannover widmen wir eine Fotopause.

Es geht weiter.


Die Landschaft verändert sich / es wird hügelig.

"Wir kommen so langsam ins Weserbergland," so Ralf.


Kaum gesagt - schon gehts bergauf Richtung Steinkrug.


Ab Völksen (einem Ortsteil von Springe) haben wir eine 3 km-Abfahrt.

Noch haben wir bis zum Zielort Hameln 25 km.


So ganz ohne Regen überstehen wir auch diesen Tag nicht: Vor Gross Hilligsfeld gehts los.

Im Wartehäuschen "Mühlenfeld" stehen wir trocken.

Vor Hameln decken wir uns bei LIDL ein.


Mit wesentlich mehr Gepäck schieben wir später unsere Räder durch die Rattenfängerstadt.



Unsere Fotoausbeute an diesem Nachmittag:

"Lieblingsplatz" - so heißt unser heutiges Apartment etwas abseits der Hamelner Innenstadt.

Da wir schon einige Male "hier" waren, verbringen wir den Nachmittag / den Abend in der Wohnung - zumal wir einen Balkon haben, was auch nicht immer vorkommt.


Ralf nimmt sich ein Bier / macht es sich auf dem Balkon gemütlich.

"Ich komm gleich dazu. Lass uns mal den Tag resümieren," schlägt Sigrid vor.


Erst ruft die Pflicht: Kühlschrank / Waschmaschine / Dusche


Inzwischen hatte sich die Sonne verabschiedet. Unser Gespräch findet drinnen statt.


Aber: die Nackenschmerzen lassen nicht nach.

Ganz im Gegenteil.


"Diese Nacht wird lang werden," denkt sie beim Anblick eines unvorteilhaften Kissens.

18.Tag - Mittwoch, 20.05.2026

Hameln -- Holzminden

59,1 Km - 3,43 Std. - 119 Höhenmeter


"Manche Dinge erträgt man gerne. Nackenschmerzen nicht!"

"Was ist das für ein Mai," denken wir beide, als wir an diesem Morgen rausschauen.

Der heutige Start verschiebt sich mal wieder.

Also haben wir genügend Zeit für Frühstück und Eintrag ins Gästebuch.

Ausschließlich gute Bewertungen für den "Lieblingsplatz".


Von unserem netten Vermieter haben wir das OK bis 11 h bleiben zu können.

Um 9.30 h wagen wir unser Glück.

Bis zum REWE in Hameln schaffen wir es noch im Trocknen. Hier warten wir das Tief ab.

Zuerst sitzen wir draußen, wärmen uns mit heißem Kakao auf.

Die Fahrräder wollen wir definitiv nicht alleine lassen. Und drinnen im Café Engel - mit Blick nach draußen - ist alles belegt.


Eine Schulklasse stürmt den REWE, kommt mit vollen Ökobeuteln wieder raus.

"Was habt ihr vor," will Sigrid wissen.

"Wir kochen heute / dürfen unsere Lieblingsgerichte zubereiten," so einer dieser Grundschüler.

Polnisch, asiatisch und amerikanisch stehen hoch im Kurs / deutsch und italienisch weniger.

Ein Ehepaar beobachtet uns von drinnen.

Sie signalisieren "kommt doch rein", und dieses Angebot nehmen wir nur zu gerne an.

"Kommt Ihr aus Hameln," wollen wir wissen.

Nicole und Matthias leben in den Neuen Bundesländern.

Matthias ist Drummer / auf der Suche nach neuem Equipment.


Ralf fiel gestern auf dem Weg zum LIDL die Werbung von "Drumtec" (ein Outlet für Trommeln) auf.

Matthias ist sehr dankbar für diesen Tipp.


Irgendwann gehts weiter  - noch ein letzter Blick auf die "Ratte", und wir verlassen Hameln weseraufwärts.

In einem Schuppen für Radfahrer machen wir unsere Mittagspause.

"Wie wird das Wetter," will Ralf wissen und hat das Geschehen im Blick.

Neben uns pausiert eine Gruppe von Pedelec-Fahrern.

Sigrid fallen ihre coolen / fotogenen Regenponchos der Marke "Vivi Marie" für Damen auf.

Ihren Regenschutz von TEDI (Kosten: 1 €) hat sie inzwischen entsorgt.

Für die o.g. Raincoats muss man schon tiefer in die Tasche greifen.

"Die Passagiere der "Holzminden" haben's besser als wir," denkt Sigrid, als dieses Fahrgastschiffes an uns vorüberzieht.






Einige Impressionen von unterwegs!

Am Nachmittag erreichen wir Holzminden / steuern sofort unsere (alpin gelegene) Unterkunft an.

Zum 800 m entfernten LIDL radelt Sigrid. Alles schleppen: geht derzeit aufgrund ihres Nackenproblems nicht.

Ralf lässt sich zwischenzeitlich die Modelleisenbahn unseres Vermieters zeigen.

Zwischenzeitlich laden unsere Gadgets auf 100 % auf.

Als Dessert gibts heute Abend für Sigrid eine Ibu 600. Geht nicht anders.


Wie soll der morgige Tag werden: die meisten Höhenmeter dieser Tour / eine Zwischenstation bei Bekannten in Altenbeken / Sigrids Nackenschmerzen - wir schlafen drüber / entscheiden morgen.

19.Tag - Donnerstag, 21.05.2026

Holzminden -- Schloss Neuhaus

32,2 Km - 2,01 Std. - 108 Höhenmeter


"Manche Etappen gewinnt man mit Muskelkraft, andere mit einem Bahnticket und einer Wärmflasche"

Die Tablette zeigt erste Wirkung.

Zeit, beim Frühstück über den Ablauf des heutigen Tags zu sprechen.

Ralf präsentiert Sigrid "Tag 19 / 2.0".


"Wir radeln bis Höxter, nehmen dort die Bahn, steigen in Altenbeken aus, und von dort geht es dann mit dem Rad weiter bis zu unserem Quartier", so unser Organisator.


In Altenbeken besuchen wir ein Ehepaar, die wir während eines Türkei-Urlaubs im Januar kennen lernten.

Als sie von dieser Reise hörten, luden sie uns spontan zu sich ein.

Und dieser Einladung kommen wir sehr gerne nach - dazu später.

Noch sind wir im Apartment in Holzminden.

Mit dem Frühstück können wir uns etwas Zeit lassen.

Bei "Volle Kanne" hört Sigrid ganz begeistert zu - Thema "KI".

Thema: "Ersetzt die künstliche Intelligenz unsere Arbeit?

Der Journalist Florian Neuhann lässt sich auf ein "Klon-Experiment" ein.

Inzwischen hat sich Sigrid die dazugehörige Doku in der ZDF-Mediathek angesehen.

Die kurze Fahrt bis Höxter ist dann aber abwechslungsreich.


- "Mama macht Sport" - diese Mütter verbinden quatschen, lachen und dehnen miteinander - Fitnesstraining für Körper und Seele - wir dürfen sie aufnehmen.


Höxter und Schloss Corvey wiederzusehen war richtig schön.

Während einer unserer anderen Radreisen nächtigten wir in dieser Kleinstadt.

Bevor wir uns gemütlich in Höxter bei Kaffee und Kuchen niederlassen, besorgt Ralf Tickets für die Fahrt nach Altenbeken.


An der Bahnstation lernen wir ein junges Paar aus Fulda kennen, deren erste Tour hier endet / sie mit dem Zug nachhause fahren.

Wir erinnern uns an unsere ersten Touren mit den Rädern. Unsere Klamotten waren von Tchibo / das Gepäck alles andere als wasserdicht.

Bereits bei unserer Ankunft in Altenbeken erkennen wir, wie hügelig dieser Ort ist.

Und Swetlana und Eduard wohnen am anderen Ende - natürlich ganz oben.


Obwohl wir uns nur wenige Male im o.g. Urlaub trafen - wir fühlen uns gleich wohl bei beiden.

Als Swetlana von Sigrids Nackenschmerzen hört, gibts erstmal einen "Nacken-Grill".


Unsere Gastgeberin verwöhnt uns mit selbstgemachter Linsensuppe / später sitzen wir bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse.


Hätten wir nicht irgendwann auf die Uhr geschaut - wir haben nicht bemerkt, wie spät es bereits ist.

Eine Gegeneinladung für beide nach Dortmund ist Pflicht.

Die restlichen knapp 20 Kilometer von Altenbeken bis Paderborn "rocken" wir in einer Stunde.


Ziel erreicht: Motel Sleep Inn - Ein Hauch Route 66 mitten in Paderborn.


Unser Ankommen hätten wir nicht besser timen können.

Im Eingangsbereich lernen wir Wolfgang kennen, der hier seinen "American Dream" lebt.

Dieser lässt es sich nicht nehmen, uns durch sein "kleines Reich" zu führen.

Anmerkung: Wolfgang ist der mit dem weißen Hemd auf dem Bild an der Wand.

Sofort merken wir: hier steckt Herzblut drin - und wahrscheinlich auch die eine oder andere verrückte Idee und natürlich gute Handwerker.

Besonders stolz ist Wolfgang auf sein nagelneues Zimmer "Versace". Kaum fertiggestellt, ist es bereits für geraume Zeit ausgebucht.

Offenbar hat sich herumgesprochen, dass man in Paderborn ziemlich "glamourös" nächtigen kann.

Und überhaupt: jedes Zimmer hat einen anderen Namen,

jedes Zimmer erzählt seine eigene Geschichte.

Gegenüber - direkt neben dem Kaufland - ist der Imbiss "Nicolinos".

Eine aktuelle 5-Sterne-Urkunde fällt uns gleich auf.

Das Essen schmeckt hervorragend / die Truppe hinterm Tresen ist fleißig und cool.


"Ihr müsst unbedingt "unser" Schloss besichtigen," ruft uns der "Burger-Boss" nach.

Laut KI erforderte die heutige Etappe der Topographie eine solide Grundkondition oder den Support eines Pedelecs.

Am Abend schlussfolgern wir, alles richtig gemacht zu haben.


"Ich will das Sleep Inn! noch im Dunkeln fotografieren" - so Sigrid.

20.Tag - Freitag, 22.05.2026

Schloss Neuhaus -- Lippborg

57,8 Km - 3,54 Std. - 111 Höhenmeter


"Morgens fühlten wir uns wie auf der Route 66, abends wie Ehrengäste aus dem 19. Jahrhundert"

Der Kaufland öffnet um 8 h.

Pünktlich steht Sigrid am Tor / besorgt frische Brötchen mit Fleischwurst. Für Ralf gibts an diesem Morgen eine Flasche Kakao.


Unser großer Abgang an diesem Morgen über "Stars and Stripes" hat sicherlich Hollywood-Potential.

Das Ende dieser Radtour naht / das Wetter scheint ein schlechtes Gewissen zu haben: die Sonne kommt raus und bleibt.


"Ich habe unsere Nachbarn am Pfingstsonntag zum Grillen eingeladen. Jürgen besorgt schon die Grillkohle," informiert Ralf Sigrid.

Die erste Fahrt an diesem Morgen geht zum "Schloss Neuhaus" - inzwischen eine Realschule.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir die Kleinstadt Lippstadt, Heimatstadt von Karl-Heinz Rummenigge und Matze Knop.

An diese Innenstadt können wir uns noch gut erinnern.

Die Räder schieben wir über den Rathausplatz zur Bäckerei Kamps.


An diesem Freitag Mittag: schönes Wetter / das lange Pfingstwochenende steht an - hier herrscht ein reges Treiben.


Dieser Rathausplatz - mit dem "Bürgerbrunnen" als Herzstück - lädt zum verweilen und fotografieren ein.

Unser Vorschlag:

Lippstadt als Ziel für einen Wochenendtrip.

Folgendes erwartet Euch dort:

zauberhafte Altstadt, Stadttheater Lippstadt, Albersee, Lippeaue, Grüner Winkel,

Peters SchokoWelt, Bad Waldliesborn und das Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten.

In unserem letzten Quartier dieser Radtour können wir erst gegen 17 h einchecken.

Es ist inzwischen recht warm / wir versuchen unser Glück bereits vorher im "Gasthof Willenbrink".

Tatsächlich - wir haben Glück: eine geschlossene Gesellschaft wird bewirtet / das Personal lässt uns unser Zimmer beziehen.


Auch ans "Willenbrink" haben wir beste Erinnerungen.

Vor genau 10 Jahren (am Osterwochenende) waren wir ebenfalls mit den Rädern hier.

"Ihr seit die ersten Radler der Saison und sicherlich hungrig," so begrüßte uns Herr Willenbrink persönlich.

Am Abend orderten wir jeweils eine Portion Grillrippchen mit Beilagen.

Für den köstlichen Nachschlag bezahlten wir nichts.

Unser Abendessen heute ist ein Souvlaki-Teller beim Griechen / das Frühstück gibt's im "Willenbrink".


Am Abend packen wir unsere Klamotten für den letzten Tag raus / die "dicken" Sachen landen ganz unten in unseren Packtaschen.


Leider verpassen wir morgen diese traditionelle Veranstaltung.

21.Tag - Samstag, 23.05.2026

Lippborg -- Dortmund

53,0 Km - 3,30 Std. - 159 Höhenmeter


"Der Weg gibt Dir nicht das, was Du willst sondern das, was Du brauchst."

Noch einmal so richtig im wunderschönen Restaurant verwöhnen lassen.

Das Team von "Willenbrink" hat's drauf.


Da wir an diesem Morgen die ersten Frühstücksgäste

sind, hat Frau Willenbrink etwas Zeit für uns.



Sowohl sie als auch wir erinnern uns an unseren ersten Besuch hier.

Sigrid hatte gesehen, dass auf der Speisekarte des "Willenbrink" grüner Spargel steht / hat eine Vorahnung, spricht Frau Willenbrink darauf an.


"Den beziehen wir von Friedrich, dem gut aussehenden Landwirt von "Bauer sucht Frau".

Man kennt sich in dieser Gegend / unterstützt sich gegenseitig.


Wenn Josef Willenbrink zu "Rezepte aus Omas Küche" einlädt, ist sein Restaurant bereits Wochen vorher ausgebucht.

Er und seine Frau haben 1992 die Leitung von seinen Eltern übernommen.


Leider schließt dieser Betrieb Anfang 2027.

250 Jahre Tradition enden.

Den verbleibenden Rest dieser Tour radeln wir heute durch die Soester Börde und das östliche Ruhrgebiet.

17 km vor Zuhause knacken wir die 1.000 Kilometer.

Unterwegs lernen wir die Pilgerer Margit und Stefan aus Detmold kennen.

Duisburg soll das Ende der Wanderung werden / an diesem Tag ist ihr Ziel Dortmund.

"Kennt Ihr einen guten Biergarten?" wollen beide wissen.

Unser Tipp: "Hövels Biergarten in der City."

Dieses Foto mit beiden und ihren coolen Muscheltüchern erinnert uns noch heute an die beiden.

Über den Vorort Asseln erreichen wir unsere Stadt.

Wir nehmen den direkten Weg zu uns - und das ist die B1.

Und die ist tatsächlich auf "unserer" Seite an diesem Wochenende für Autofahrer gesperrt.

Und was macht Ralf auf dem Highway?

Sigrid kann nur noch rufen / auf den Auslöser drücken: "Ich nehm Dich auf!"

Diese Gelegenheit des "Stilllebens" auf einer der befahrensten Straßen Europas werden wir so schnell nicht mehr erleben.

Das Wahrzeichen Dortmund - der Florianturm - überholen wir.

Nach genau 1.017,30 km rollen unsere "Veloträume" in unsere Einfahrt.

Es ist doch immer wieder schön, nachhause zu kommen.

Fazit dieser Ost-/West-Radreise


"Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt."


Am 3. Mai 2026 starteten wir unsere diesjährige Radtour.

Am 23. Mai 2026 kommen wir wohlauf nachhause zurück.


In diesem Jahr war alles etwas anders:

weniger Tage und Kilometer, kalt und größtenteils verregnet.


Und während es in den vergangenen Jahren stets das Ausland war, sollte es in diesem Jahr mal wieder unser Heimatland sein.


Herausgekommen ist ein Road-Movie über eine Tour, die manchmal etwas anders geplant war, uns aber dennoch große Gefühle bescherte.

Ergebnis nach 21 Tagen:

- 1.017,3 km

- 3.505 Höhenmeter

- 67 Stunden und 39 Minuten Gesamt-Netto-Fahrtzeit


Wie gehts mit "rasidoontour" weiter?


In wenigen Tagen starten wir eine Reise mit dem Auto / geplant sind 2 Monate.


Dieses Jahr ist reisetechnisch durchgeplant.


Haben wir bereits eine Planung für 2027?

Keine Ahnung! Wir sind offen für alles, solange es nach Abenteuer, Chaos und "Wie zum Teufel sind wir hier gelandet?" klingt.


Danke an Euch fürs Lesen / Mitfiebern und Dranbleiben!